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Ausgewählte Fondsempfehlungen

Fonds des Monats | MAI 2018

An dieser Stelle berichten wir im monatlichen Rhythmus über Fonds, die sich durch ein weit überdurchschnittlich gutes Chance-Risiko-Verhältnis auszeichnen. In diesem Monat legen wir unseren Fokus auf den …

LFIS Vision UCITS Premia

Wertentwicklung seit 01.01.2015 bis 30.03.2018
Rendite in % p.a.: 4,53% | Maximaler Verlust: -2,24%

Trotz eines verwalteten Vermögens von rund 66 Milliarden Euro ist die La Francaise Group (LFIS) aus Paris hierzulande kaum bekannt. Das ist schade, denn die Gesellschaft bietet einige interessante Fonds – unter anderem den LFIS Vision UCITS Premia EUR.

Ziel des LFIS Vision UCITS Premia EUR ist es, unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten positive Erträge zu erzielen. In einer Zeit, in der die Schwankungen an den Kapitalmärkten wieder deutlich zugenommen haben, rücken derartige Fondskonzepte verstärkt in den Fonds der Anleger.

Der Begriff „Premia“ im Namen des Fonds weist bereits auf die Grundidee hin, die sich hinter dem Fondskonzept verbirgt. Das Management-Team des Fonds zielt darauf ab, an den Aktien-, Renten-, Währungs- und Rohstoffmärkten sogenannte Prämien zu vereinnahmen. Bei Prämien handelt es sich in diesem Fall – vereinfacht ausgedrückt – um Einnahmen die sich durch das vergleichende Betrachten zweier unterschiedlicher Investments erzielen lassen. Das klingt zugegebenermaßen noch recht abstrakt und für Otto-Normalanleger wenig verständlich.

Die einfachste Form, eine Prämie zu vereinnahmen, ist den meisten Anlegern bekannt – allerdings eher unbewusst. Wer beispielsweise in Aktien investiert, erwirtschaftet auf lange Sicht und statistisch belegbar eine Risikoprämie gegenüber Renten bzw. festverzinsten Wertpapieren. Denn – das mit Aktieninvestments verbundene hohe Risiko wird mit entsprechend höheren Erträgen honoriert. Die Renditedifferenz zwischen Aktien und Renten ist also die Risikoprämie, die sich mit der Anlage in Aktien langfristig verdienen lässt.

Damit aus dem LFIS Vision UCITS Premia EUR allerdings wirklich ein interessanter Fonds wird, bedarf es deutlich mehr, als auf die Renditeunterschiede zwischen Aktien und Renten zu setzen. Schließlich liegt eine der wichtigsten Leistungen des Fondsmanagements darin, die Kursschwankungen des Fonds möglichst gering zu halten.

Vor diesem Hintergrund liegt eine der Besonderheiten von LFIS in der historischen und statistischen Aufbereitung und Analyse der Kapitalmärkte, um hierdurch eine möglichst große Anzahl an Märkten zu identifizieren, die die Vereinnahmung von Prämien erwarten lassen. Für LFIS liegt der Schlüssel zum Erfolg in der möglichst breit diversifizierten Investition in die unterschiedlichsten Prämien in den Marktsegmenten Aktien, Renten, Rohstoffe und Währungen.

Derartige Prämien werden vereinnahmt, in dem man stets zwei unterschiedliche Marktsegmente oder Bewertungsansätze in Bezug zueinander setzt und gegeneinander „ausspielt“. Recht bekannt ist hier beispielsweise im Aktiensegment bei den sogenannten Value-Werten die Value-Prämie (Value Premia). Auf Basis historischer Zahlenreihen ist statistisch belegbar, dass Aktien mit niedriger Bewertung langfristig eine bessere Wertentwicklung aufweisen, als Aktien mit hoher Bewertung. Um diese Value-Prämie zu „heben“, setzt man nun bei den niedrig bewerteten Aktien auf steigende Kurse (man geht LONG), während man gleichzeitig bei Aktien mit hoher Bewertung auf fallende Kurse setzt (man geht SHORT). Vergleichbare LONG/SHORT-Strategien sind das Grundkonzept hinter der Vereinnahmung von Prämien an den Kapitalmärkten.

Da sich derartige Prämien in aller Regel nur auf Basis langfristiger Verhaltensmuster ergeben, ist Geduld eine wichtige Voraussetzung, um bei der Vereinnahmung von Prämien erfolgreich zu sein. Umso wichtiger ist es, eine Vielzahl an Prämienstrategien zu kombinieren.

Der LFIS Vision UCITS Premia EUR hat hier seine besonderen Stärken. So setzt das Fondsmanagement in den vier Anlageklassen Aktien, Renten, Rohstoffe und Währungen drei unterschiedliche Prämienstrategien ein. LFIS bezeichnet diese mit Academic Premia, Implied Premia und Liquidity Premia.

Jede dieser Prämienstrategien gliedert sich wiederum in diverse Teilstrategien auf, sodass der Fonds per Saldo sehr robust aufgestellt ist, sofern einzelne Teilstrategien zeitweise nicht den gewünschten Erfolg mit sich bringen. Die bisherige Wertentwicklung des Fonds gibt der französischen Fondsboutique Recht. Der LFIS Vision UCITS Premia EUR entwickelte sich erfreulich konstant. Dabei verhielt sich der Fonds selbst in schwierigem Umfeld – wie beispielsweise im Sommer 2015 oder auch bei den jüngsten Kursrückschlägen – sehr wertstabil.

FAZIT:

Trotz seiner mit rund 3 Jahren noch recht kurzen Fondshistorie stellt der LFIS Vision UCITS Premia EUR eine sehr interessante Depotergänzung dar – auch für eher defensiv ausgerichtete Anleger. Das Fondsvolumen von gut 1,7 Mrd. Euro zeigt, dass der LFIS Vision UCITS Premia EUR aufgrund seiner guten Ergebnisse bei französischen Anlegern gut ankommt. Auch deutsche Anleger sollten zunehmend Gefallen an dem hierzulande noch unbekannten Fonds finden.

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